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ASO: App Store und Google Play im Vergleich
Dieselbe App, zwei Regelwerke. Wer für beide Stores denselben Text verwendet, verschenkt auf mindestens einer Plattform Sichtbarkeit.
Projekt anfragenDie Felder im Überblick
| Feld | App Store | Google Play |
|---|---|---|
| Name / Titel | 30 Zeichen | 30 Zeichen |
| Zweite Zeile | Untertitel, 30 Zeichen | Kurzbeschreibung, 80 Zeichen |
| Verstecktes Keyword-Feld | 100 Zeichen, kommagetrennt | gibt es nicht |
| Lange Beschreibung | sichtbar, zählt laut gängiger Praxis nicht für die Suche | 4.000 Zeichen, wird für die Suche ausgewertet |
Prüfe die Limits vor der Einreichung in App Store Connect und in der Play Console, weil sich Details ändern können. Das Keyword-Feld wird in manchen Quellen in Bytes statt Zeichen beschrieben, was bei Umlauten und Akzenten einen Unterschied machen kann.
App Store: Wenig Platz, gut verteilen
Im App Store zählen vor allem Name, Untertitel und Keyword-Feld. Daraus folgen drei Regeln:
- Keine Dopplungen: Ein Wort aus dem Titel muss nicht noch einmal ins Keyword-Feld.
- Keine Leerzeichen nach Kommas: Sie kosten Platz.
- Keine Markennamen anderer: Das verstößt gegen Apples Regeln und kann zur Ablehnung führen.
Titel, Untertitel und Keywords lassen sich in der Regel nur zusammen mit einer neuen Version ändern. Plane Änderungen also mit einem Update ein. Der Werbetext darüber lässt sich dagegen jederzeit ändern, zählt aber nicht für die Suche.
Google Play: Die Beschreibung zählt
Bei Google Play gibt es kein Keyword-Feld. Stattdessen liest Google deine Texte. Das heißt: natürlich schreiben und die wichtigen Begriffe dort unterbringen, wo sie hingehören. Übertreiben lohnt nicht. Die Metadata-Richtlinie verbietet Aufzählungen von Keywords, und auch Angaben wie „Nr. 1“ oder „kostenlos“ im Titel sind nicht erlaubt.
Laut Google soll die lange Beschreibung außerdem nicht einfach die Kurzbeschreibung wiederholen. Und die Richtlinien gelten für alle Übersetzungen.
Bilder und Vorschau
Beide Stores zeigen Screenshots, oft schon in den Suchergebnissen. Die Reihenfolge ist also Werbung: Das erste Bild muss den Nutzen zeigen, nicht den Startbildschirm. Auf Google Play kommt die Feature-Grafik hinzu, die manche Platzierungen voraussetzen.
Sprachversionen
Jede Lokalisierung bringt eigene Felder und damit zusätzliche Begriffe. Übersetze nicht wörtlich: In einem anderen Markt sucht man vielleicht nach einem ganz anderen Wort. Für den Vergleich reicht am Anfang der Blick auf die erfolgreichen Apps in dieser Sprache. Das Vorgehen zeigt die ASO-Keyword-Recherche.
Was sich nicht über Text lösen lässt
Bewertungen, Abstürze und Deinstallationen wirken ebenfalls auf die Sichtbarkeit, und die Plattformen legen die genaue Gewichtung nicht offen. Google nennt zudem technische Qualitätsmerkmale als wichtig für die Empfehlung in Play. Mit einem besseren Titel lässt sich eine App, die abstürzt, nicht retten. Wenn du beides prüfen lassen willst: ASO mit tob-apps.
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